Münster (Deutschland) – Unter dem Motto „Außerirdische: Wissenschaftstheoretische und Interdisziplinäre Perspektiven“ lädt die Universität Münster im Wintersemester 2026/27 zu einer interdisziplinären Ringvorlesung ein.

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Die Vorlesungsreihe des Wintersemesters 2026/27 findet jeweils dienstags von 18:15-19:45 Uhr in hybrider Form statt und wird vom Zentrum für Wissenschaftstheorie und dem Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde organisiert und richtet sich an ein allgemeines Publikum.
„Die Frage nach der Existenz außerirdischen Lebens fasziniert nicht nur Science-Fiction-Fans sondern stellt auch eine wissenschaftstheoretische Herausforderung für verschiedene Wissenschaftszweige dar“, so die Ankündigung der Universität. Können wir uns von unserem Anthropozentrismus im Bezug darauf, was Leben, Kultur und Intelligenz ist, befreien, so dass wir offen für die Entdeckung davon abweichender Formen außerirdischen Lebens sind? Wie kann eine wissenschaftliche Untersuchung des Unbekannten überhaupt aussehen? Welche philosophischen, sozialen, rechtlichen und theologischen Konsequenzen hätte die Entdeckung von Außerirdischen?“
Zu den Vortragenden gehören der Berner Wissenschaftsphilosoph Claus Beisbart, die Geowissenschaftlerin Lena Noack, der Astrophysiker Iva Vilović, der Film- und Literaturwissenschaftler Matthias Hurst, Michael Bohlander von der Durham University, der Theologe Christian Weidemann und der Soziologe Andreas Anton vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg.
– Alle weiteren Informationen zur Ringvorlesung finden Sie auch HIER
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