Hillary Clinton bestätigt UFO-Disclosure-Absichten

Geschrieben am 03.03.2026
von Andreas Müller

Washington (USA) – Im Rahmen der Anhörungen zu den Epstein-Akten wurde die ehemalige First-Lady und Außenministerin der USA Hillary Clinton auch zu UFO-Akten befragt. Dabei bestätigte sie ihre einstige Absicht der Veröffentlichung noch geheimer US-UFO-Akten.

Hillary Clinton vor dem Epstein-Ausschuss des „House Commitee on Oversight and Government Reform“ am 26.02.2026.
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In der jüngsten Anhörung Clintons vom 26. Februar 2026 vor dem „House Commitee on Oversight and Government Reform“, einem Ausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten hatten Mitglieder beider Parteien die Möglichkeit, der ehemaligen First Lady, US-Außenministein und Präsidentschaftskandidatin (2016) Fragen zu möglichen Verbindungen in der Epstein-Affäre zu stellen.

Zuvor hatte Donald Trump das US-Kriegsministerium und andere zuständige Ministerien und Behörden angewiesen, Informationen und Akten zu Außerirdischen, UAPs und UFOs zu sammeln und zu veröffentlichen (…GreWi berichtete) – eine Anweisung, die das Pentagon kurz darauf bestätigte und erklärte, man werde „baldmöglichst bislang noch nie gesehene Informationen zu UFOs veröffentlichen“ (…GreWi berichtete).

Seine Fragen leitete der republikanische Abgeordnete von Missouri Tim Burlison, der schon lange für sein Engagement bezüglich einer Freigabe der US-UFO-Akten (die sog. Disclosure) bekannt ist, mit einer Frage zu Clintons Positionen in der UFO-Frage ein:

„Ich beginne mit ein paar lockeren, etwas anderen Fragen. Sie können sie gern ignorieren, wenn Sie möchten, aber da ich Sie gerade hier habe, muss ich einfach fragen:
Als Ihr Mann Präsident war, unternahm Lawrence Rockefeller ja Bemühungen, UFOs bzw. UAPs offenzulegen. Und als Sie für das Präsidentenamt kandidierten, erklärte [Clintons Wahlkampberater) John Podesta öffentlich, dass Sie diese Akten veröffentlichen würden, wenn Sie die Chance dazu hätten und Präsidentin geworden wären (…GreWi berichtete 1, 2, 3). Freut es Sie, dass diese Unterlagen nun möglicherweise doch noch offengelegt werden?“

Auf die Frage Antwortete Clinton nach bereits fast dreieinhalbstündiger Befragung durch den Ausschuss:

„Gerne. Wie ich sagte, denke ich, dass sie [die UFO-Informationen und -Akten] sorgfältig geprüft werden müssen, damit keine Informationen zur nationalen Sicherheit preisgegeben werden. Aber dieses Thema ist für sehr viele Menschen von echter Bedeutung, und ich finde, alles, was offengelegt werden kann, sollte auch offengelegt werden.“

Burlison, der auch im CCC engagiert ist, fragt nach:

„Gab es ein Programm, auf das sich diese Aussage konkret bezog und von dem Sie wussten?

Darauf Clinton:

„Nein, davon wusste ich nicht. Wie Sie erwähnt haben, war John Podesta, der einer meiner Berater war, sehr stark an diesem Thema interessiert, und wenn ich gewählt worden wäre, hätte ich sicherlich auf seinen Rat gehört.“

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Quelle: House Commitee on Oversight and Government Reform

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