Washington (USA) – Erneut hat sich der ehemalige US-Präsident Barack Obama in einem Interview, nun mit dem US-Podcaster Brian Taylor Cohen zu dessen Fragen nach Aliens geäußert. Wirklich Neues kam dabei aber nicht zutage.
UPDATE 16.02.2026, 21:50h: Mittlerweile hat sich Obama via Instragam erneut zu seiner aktuellen Alien-Äußerung erklärt, laut der er erklärt hatte, dass „Aliens real sind“:
„Ich habe versucht, mich an den Geist der Schnellfragerunde zu halten, aber da das Ganze Aufmerksamkeit erregt hat, möchte ich das klarstellen: Rein statistisch ist das Universum so gewaltig, dass die Chancen gut stehen, dass es irgendwo da draußen Leben gibt. Doch die Entfernungen zwischen den Sonnensystemen sind so enorm, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass wir von Außerirdischen besucht wurden. Und während meiner Präsidentschaft habe ich keinerlei Hinweise darauf gesehen, dass Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen hätten. Wirklich nicht!“
Copyright: Pete Souza (via WikimediaCommons) / Gemeinfrei
Am 14. Februar 2026 war Obama zu Gast in Taylors Podcast und sprach über verschiedene aktuelle Themen. Gegen Ende der Sendung geht der Moderator zu einer lockeren kurzen Fragerunde über.
Auf Taylors Frage „Sind Aliens real?“ antwortet Obama kurz: „Nun, sie sind real, aber ich habe keine gesehen und sie werden auch nicht in der Area 51 gefangen gehalten. Da gibt es keine Untergrundanlage. Es sei denn, es gäbe da eine riesige Verschwörung und sie werden vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten geheim gehalten.“ Auf die Nachfrage Cohens, auf welche Frage er als Präsident zuallererst eine Antwort haben wollte, antwortet Obama mit dem ihm eigenen Humor: „Nun, wo sind die Aliens?“
Leider enden damit die Fragen rund um Aliens und UFO genau dort, wo es eigentlich interessant werden würde.
Damit bleibt Obama gegenüber Taylor deutilch hinter seinen bisherigen interessanten Aussagen zum Fragekomplex UFOs, UAPs und Aliens zurück. So zeigte er sich etwa auf ähnliche Fragen etwa des US-Moderators Stephen Colbert nach einem Geheimwissen des US-Präsidenten sichtlich ernsthaft und verschwiegen (…GreWi berichtete).
Auch im leichten Talk mit dem US-Comedian und Moderator James Cordon in dessen „Late Night Show“ zeigte sich Obama 2021 trotz der üblichen dümmlichen Studiolacher ebenfalls sichtlich ernsthaft in seiner Antwort:
Auch dürfte die Behauptung Obamas, dass es auf der Area 51 keine Untergrundanlage gebe, zumindest innerhalb der UFO-Community für einige Debatten sorgen. Zwar sind auf dem als „Area 51“ bekannten ultrageheimen Testgelände Groom Lake im US-Bundesstaat Nevada offiziell keine Untergrundanlage bekannt, doch gibt es solche in die Tiefe oder ganze Gebirgszüge hineingearbeiteten Anlagen in anderen Militärkomplexen durchaus und auch ganz offiziell. Tatsächlich sind solche Anlagen aber nichts per se Exotisches, sondern gehören sowohl im militärischen wie im Zivilschutzbereich seit dem Kalten Krieg zum Standard. Am bekanntesten dürfte etwa der Cheyenne Mountain Complex sein, der in den BBB, einen Granitberg hineingebaut wurde und seit den 1960er-Jahren in Betrieb ist. Unter anderem diente der Komplex mit seinen zahlreichen großen Kavernen im Fels dem Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando „NORAD“ als unterirdisches Kommandozentrum und wurde als Schutz gegen nukleare Explosionen ausgelegt. Es ist also zu vermuten, dass es ähnliche Bauten auch auf anderen Militäranlage existieren, besonders, wenn es sich um Geheime Forschungs- und Testgelände wie die Area 51 handelt – und sei es nur zum Schutz vor feindlicher Spionage oder Angriffen.
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Quelle: Bryan Tyler Cohen, grenzwissenschaft-aktuell.de
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