Washington (USA) – Bizarre Ereignisse im Januar 1996 in der brasilianischen Stadt Varginha gehören mittlerweile zu den bekanntesten UFO-Vorfällen Brasiliens. Auf einer Pressekonferenz am National Press Club in Washington haben nun Zeitzeugen der damaligen Ereignisse berichtet.
Copyright/Quelle: J. Fox / News Nation
Im Januar 1996 berichteten zahlreiche Zeugen von einem zigarrenförmigen Flugobjekt, das offenbar außer Kontrolle geraten und unmittelbar außerhalb der Stadt abgestürzt sein soll. Wenige Tage später begegneten drei junge Frauen in einem brachliegenden Gelände einer fremdartigen Kreatur, die sie als verängstigt und verletzt beschrieben. Glaubt man späteren Aussagen, sollen brasilianische Feuerwehr und Militärpolizei am selben Tag zwei gleichartige Wesen eingefangen haben. Im Krankenhaus von Varginha soll eines der Wesen behandelt worden sein, bevor sowohl die Wrackteile des UFOs als auch mindestens eines der Wesen von der US-Luftwaffe außer Landes gebracht wurden.
GreWi-Kommentar
von GreWi-Hrsg. Andreas Müller
Obwohl mit großer Sorgfalt und Aufwand von James Fox und Kolleginnen und Kollegen organisiert und zusammengestellt – wirklich Neues hat die Pressekonferenz nicht gebracht.
Gerade durch Fox‘ jüngstes Update seiner Dokumentation „Moment of Contact“ war sogar schon die neue Kernaussage eines der wichtigsten Hauptzeugen, des Neurochirurgen Dr. Italo Venturelli, ausführlich bekannt geworden.
Dieser hatte sich nach 29 Jahren und infolge eines eigenen lebensbedrohlichen Infarkt-Erlebnisses dazu entschlossen, öffentlich zu berichten, dass er selbst dem mutmaßlich außerirdischen Wesen im Krankenhaus von Varginha gegenüberstand und sogar mit diesem telepathisch kommuniziert habe.
Beachtenswert war auch die Authentizität der Zeugen, die teilweise noch immer stark emotional bewegt, von ihren Erlebnissen berichteten – teilweise unter dem (wenn auch juristisch hier nicht bindenden) Schwur, die Wahrheit zu sagen. Es sind diese Aussagen, die vermutlich die meisten unbeteiligten Betrachter davon überzeugt haben, dass diese Menschen tatsächlich selbst das glauben, was sie hier berichtet haben und nach 30 Jahren erneut beschwören. Keiner der Zeugen und Zeuginnen zieht aus diesen Aussagen einen finanziellen Gewinn, wenn überhaupt? Im Gegenteil: Die nun weltweit verfügbaren Videos ihrer Aussagen dürften die Zeugen hier und da vermutlich auch zum Ziel von Spott, Kritik und Anfeindung machen.
Dennoch bleiben die Veranstaltung, Veranstalter und auch die Zeugen handfeste und überprüfbare Beweise weiter schuldig. Es blieb auch in Washington bei anekdotischen Beweisen, persönliche Aussagen oft gepaart mit subjektiver Interpretation, etwa einer außerirdischen Natur und Herkunft des beobachteten Objekts und des beschriebenen Wesens. Behauptungen, wie sie die schon seit vielen Jahren währende Kontroverse darum, was 1996 in Varginha wirklich passierte, sicher nicht beilegen werden.
Obwohl die Zeugen glaubwürdig erscheinen, und sich zumindest einige Aussagen unabhängig voneinander gegenseitig stützen, die von dem australischen Investigativ-Journalisten Ross Coulthart in seiner Kommentation der Pressekonferenz für des US-Sender „NewsNation“ (siehe folgendes Video) mehrfach behaupteten, „kategorischen Beweise“ wurden auch heuer nicht geliefert. Hierbei würde es sich um starke Beweise unterschiedlicher Form handeln. Etwa glaubwürdige Zeugenaussagen, die durch die Ergebnisse unabhängiger Untersuchungen, instrumentelle Messungen oder visueller und/oder physischer Beweise gestützt werden und die dann kaum mehr Raum für alternative Interpretationen lassen. Soweit sind wir im Falle Varginha noch nicht. Und es hilft auch nicht, solche kategorischen beweise dadurch herbeizureden, dass etwa die ungewöhnliche Infektion des Soldaten und der Autopsiebericht als Bestätigung einer außerirdischen Ursache „vermutet“ wird, ohne, dass weitere Analysen eine solche Spekulation stützen: ungewöhnlich bedeutet nicht automatisch anomal und auch nicht außerirdisch. Hierzu braucht es mehr Beweise als persönliche Überzeugungen.
Ein mögliches nächstes Etappenziel hat James Fox jedoch schon in Aussicht gestellt und erklärt, er sei authentischen Videoaufnahmen des Wesens im Krankenhaus von Varginha auf der Spur. Es sind diese Aufnahmen, die auch Dr. Venturelli mit eigenen Augen gesehen haben will, bevor er dem Wesen im Krankenzimmer begegnete. Auch dies, können wir – bis auf Weiteres – glauben oder nicht.
Eine weiteren positiven Effekt könnte die Anhörung haben, wenn es gelingt, durch die so geweckte öffentliche Aufmerksamkeit weitre Zeugen dazu zu bringen, den gleicheh Mut wie die zeugen der Anhörung aufzubringen und sich öffentlich zu äußern. Denn Mut, sei oft ansteckend, so Fox.
GreWi wird weiterhin berichten…
Im Folgenden nun eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen:
Der unter anderem für seine Dokumentarfilme „Out of the Blue“, „The Phenomenon“ und „Moment of Contact“ bekannte US-Dokumentarfilmer James Fox recherchiert seit Jahren auch vor Ort zum Fall Varginha und hat bereits zahlreiche Augen- und Zeitzeugen der damaligen Ereignisse interviewt.
Infolge der jüngsten Veröffentlichung der mit neuen Erkenntnissen aktualisierten Version seines Films „Moment of Contact“ hat Fox am gestrigen 30. Jahrestag der damaligen Ereignisse zu einer Pressekonferenz im National Press Club in Washington geladen (…GreWi berichtete). Auf der gestrigen Pressekonferenz kamen nun die wichtigsten Augen- und Zeitzeugen zu Wort.
Zunächst jedoch schilderte der langjährige Mitarbeiter zentraler US-Kongressausschüsse, Kirk McConnell (ab Timecode 29:43 im Video), dass die heute öffentlich vorgetragenen Aussagen zu mutmaßlichen Bergungen abgestürzter Fluggeräte und nicht-menschlicher Wesen keineswegs isoliert seien. McConnell selbst war 37 Jahre lang für den Senat und das Repräsentantenhaus tätig, unter anderem für den Streitkräfte- und den Geheimdienstausschuss, und war nach den Enthüllungen der New York Times im Jahr 2017 maßgeblich an parteiübergreifenden Untersuchungen zum UAP-Thema beteiligt. In diesem Rahmen seien hinter den Kulissen über Jahre hinweg, teilweise in geheimen Anhörungen (sog. SCIFs) ähnliche Berichte an Senatoren und deren Mitarbeiter herangetragen worden. Er verwies dabei ausdrücklich auf die öffentlichen Stellungnahmen des damaligen Senators von Florida und heutigen US-Außenminister Marco Rubio, der sich bereits als Vizevorsitzender des Geheimdienstausschusses des US-Senats sehr ernsthaft mit diesen Vorwürfen befasst habe. Rubio und andere Senatoren hätten wiederholt vertrauliche Briefings und Interviews in sogenannten SCIFs – besonders gesicherten Geheimdienstanlagen – geführt. Dort hätten nach McConnells Darstellung als glaubwürdig eingeschätzte Quellen sowohl direkte als auch indirekte Kenntnisse über hochintelligente nicht-menschliche Wesen, staatliche Bergungsprogramme, Reverse-Engineering-Projekte sowie die Sicherstellung von Fluggeräten und biologischem Material berichtet, die nicht menschlichen Ursprungs seien. Diese Aussagen beschrieben angeblich verdeckte Regierungsaktivitäten, die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken sollen. McConnell betonte, dass die heute präsentierten Zeugenaussagen zwar außergewöhnlich wirkten, jedoch nur ein Teil eines deutlich größeren Korpus an internen Berichten seien, die im Rahmen kongressioneller Untersuchungen bereits seit Jahren kursieren.
Als nächster Redner ordnete der UFO-Forscher Jaques Vallée (ab Timecode 33:43) einmal mehr die Ereignisse von Varginha im Kontext anderer ähnlicher Vorfälle von angeblichen UFO-Havarien, Landungen und Abstürzen ein, bei denen ebenfalls nicht nur die Flugobjekte selbst, sondern auch deren Insassen gesehen und als menschenähnlich beschrieben wurden. Mit Verweis auf die von ihm selbst mitentwickelten Zusammenführungen mehrerer noch immer geheimer UFO-Sichtungsdatenbanken, aber auch auf mittlerweile bekannte historische Fälle (u. a. San Antonio 1945, Socorro 1964, Valensole 1965). Abschließend ordnete Vallée die Ergebnisse der Recherchen von James Fox wie folgt ein:
„Der sogenannte Virginia-Fall liefert außergewöhnliche neue Erkenntnisse, die deutlich über den bisherigen Wissensstand hinausgehen. Er erweitert das verfügbare Informationsniveau in zwei zentralen Punkten. Zum einen ermöglicht er erstmals eine weitgehend geschlossene Rekonstruktion der Ereignisse rund um das Flugobjekt und seine Insassen – vom Absturz bis zu den letzten bekannten Phasen. Zum anderen liegt hier erstmals eine fachlich fundierte, professionelle Beschreibung der anatomischen und verhaltensbezogenen Merkmale eines lebend geborgenen Wesens vor, das von den Behörden kurz nach dem Absturz aufgefunden wurde und bis zu seinem Tod beobachtet werden konnte. Gerade diese systematische Dokumentation stellt einen qualitativen Sprung dar. Durch diese Ergebnisse hat James’ langjähriges, risikoreiches Forschungsprojekt faktisch ein neues Untersuchungsfeld eröffnet, das sowohl methodisch als auch inhaltlich neue Maßstäbe für die weitere Forschung setzt.“
James Fox selbst erläuterte in seiner Ansprache (Timecode 41:26) einige Hintergründe seiner langjährigen Recherchen als Grundlage der heutigen Aussagen der wichtigsten Zeugen. In seinen Ausführungen leitete Fox abschließend zum ersten anwesenden Hauptzeugen, Carlos DeSouza, über. Er war einer der ersten Zeugen des zunächst havarierenden und dann abgestürzten Flugobjekts:
„Er gab 1996 eine kurze Stellungnahme gegenüber dem Forscher Claudio Kovo ab, und verschwand danach fast 26 Jahren aus der Öffentlichkeit. Ich erinnere mich, dass wir ursprünglich ein Segment über diesen Fall in The Phenomenon aufnehmen wollten. Am Ende kamen wir jedoch zu dem Schluss, dass wir mehr Zeugen finden müssten, und verwarfen die gesamte Idee. Stattdessen machten wir schließlich einen anderen Film.
Doch dann fanden wir ihn wieder, und ein oder zwei Jahre später konnten wir ihn dazu bewegen, an die Öffentlichkeit zu treten und seine Geschichte zu erzählen. Er ist einer der frühesten zivilen Zeugen der Ereignisse rund um den Virginia-Absturz. Carlos ist ehemaliger Geschäftsmann, langjähriger Geografielehrer und erfahrener Ultraleichtflugzeug-Pilot. Wie bereits erwähnt, gab Carlos nur diese eine öffentliche Erklärung ab und verschwand danach. Umso dankbarer sind wir, dass Carlos heute hier bei uns ist.“
Carlos De Souza (Timecode 46:08) berichtet, dass er am 13. Januar 1996 den Absturz eines „nicht-terrestrischen Flugobjekts“ beobachtet habe. Er war auf dem Weg von São Paulo zu einem Treffen von Ultraleichtpiloten, als er nahe Varginha ein zigarrenförmiges Objekt am Himmel sah, das weißen Rauch ausstieß, an Höhe verlor und deutliche strukturelle Schäden zeigte. Als erfahrener Pilot erkannte er, dass das Objekt in ernster Not war, und folgte ihm mit dem Auto bis zur Absturzstelle, um Hilfe zu leisten.
Vor Ort nahm er einen starken, stechenden Geruch wahr, ähnlich Ammoniak und faulen Eiern. Ein Teil des Objekts lag noch relativ intakt an einem Baum, während Trümmer des hinteren Bereichs weit verstreut waren. Im Wrackfeld hob er ein leichtes, metallisch wirkendes Fragment auf, das sich wie Aluminiumfolie zerknüllen ließ, jedoch sofort wieder seine ursprüngliche Form annahm.
Kurz darauf sei er, so berichtete der Zeuge noch immer sichtlich emotional von seinen Erinnerungen mitgenommen, „von einem bewaffneten Soldaten bedroht und gewaltsam aufgefordert, das Gelände zu verlassen“. Trotz seines Hinweises, dass möglicherweise Insassen Hilfe benötigten, richtete der Soldat eine Waffe auf ihn und drohte mit tödlicher Gewalt. Der Zeuge zog sich daraufhin in großer Angst zurück.
Wenig später, an einer Tankstelle, sei er erneut von zwei ihm unbekannten Männern in Anzügen angesprochen, die ihn beim Namen nannten und detaillierte persönliche Informationen über ihn und seine Familien kannten. Sie machten ihm unmissverständlich klar, dass er „nichts gesehen“ habe und drohten ihm mit lebenslangen Konsequenzen, sollte er darüber sprechen. Das Fahrzeug der Männer trug kein Kennzeichen.
Abschließend appelliert der Zeuge, weiterhin sichtlich bewegt und unter Tränen, nach Jahrzehnten von Spott und Stigmatisierung an Behörden und Öffentlichkeit, die Betroffenen nicht erneut im Stich zu lassen und den Mut aufzubringen, die Wahrheit offenzulegen.
Neben den in Washington anwesenden Zeugen, kamen auf der Pressekonferenz auch weitere Zeugen aus Varghina zu Wort, die für die Reise in die US-Hauptstadt keine Visa erhalten hatten. Diese Zeugen, darunter die drei einstigen Mädchen, die dem Wesen in begegnet sein wollen, die Mutter einer der Zeuginnen, ein lokaler Arbeiter, ein Journalist sowie ein brasilianischer Militärangehöriger. Die Aussagen dieser Zeugen wurden unter Eid im Rathaus von Varghina aufgezeichnet und innerhalb der Pressekonferenz per Video übertragen.
Fabio Furtado (Timecode 59:55) berichtet, damals mit einem Freund auf einer nahen Farm gearbeitet zu haben, als auch sie ein ihnen unbekanntes zylindrisches Flugobjekt von der Größe eines Schulbusses am Himmel sahen. „So etwas hatten wir noch nie zuvor gesehen.“ Nachdem das Objekt einer Z-förmigen Flugbahn folgte, sei es hinter einem Hügel verschwunden. Als er am nächsten Tag an der vermeintlichen Landestelle nachsah, entdeckte er nur noch eine gelbliche Spur am Boden.
Here are the testimonies from the six Varginha witnesses who couldn’t attend the Press Club event today, describing their involvement with the alien being. 👀
pic.twitter.com/EKsOVFU46E— Astral🛸 (@The_Astral_) January 20, 2026
Die heute 46-jährige Erzieherin Liliane Silva (Timecode 1:01:02) berichtete, wie sie am 20. Januar 1996 gegen 15:30 Uhr gemeinsam mit ihren Freundinnen Valquiria und Katia auf dem Heimweg eine Abkürzung das Wesen vor einer Mauer kauern gesehen habe. Sie beschreibt das Wesen als von kleiner Statur, mit roten Augen, brauner öliger Haut, starken Venen an Hals, Armen und Händen. „Als ich schrie, sodass auch die anderen das Wesen sehen sollten, blickte dieses mich an, mir direkt in die Augen. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass das Wesen leidet, als ob es nach Hilfe frage und sich vor jemandem verstecke.“ In Panik liefen die Mädchen dann davon.
Lilianes Aussagen werden sodann auch von der genannten Katia Xavier in ihrer Aussage (Timecode 1:02:42) bestätigt. Ebenso Valqiuria (ab Timecode 1:04:31). Auch Lilianes Mutter, Luiza Helena da Silva (Timecode 1:05:24), bestätigt die Berichte der Mädchen. Vor Ort will sie selbst noch Fußspuren des Wesens gesehen haben und noch viele Tage später, habe es vor Ort ungewöhnlich schlecht gerochen. Weiterhin berichtet Luiza Helena, dass einige Tage nach der Sichtung der Kinder vier ihr unbekannte Männer sie zuhause besucht hätten. „Diese Männer waren in Schwarz gekleidet. Sie kamen und einer schlug mir vor, dass wenn ich das Geld, dass sie mir in einem Koffer zeigten, annehmen würde, wir für den Rest unseres Lebens Millionäre sein könnten. Das war fremdes Geld, das ich noch nie gesehen hatte. Er sagte, dass das eine ganze Menge Geld sei, dass wir reich sein könnten, dass wir dafür aber von hier wegziehen und ich im Fernsehen, gemeinsam mit den Mädchen behaupten, also lügen sollte, ein Kalb, einen kranken Hund oder einen kranken Menschen gesehen zu haben. Ich bekam große Angst. Das war nicht ehrlich und ich bat sie zu gehen. Ich hätte niemals so lügen können. Das ist alles, was ich dazu sagen kann.“
Quele. grewi.de (KI erstellt)
Der TV-Journalist und Direktor von „PrincessaTV“, Nyei Nadeia, (Timecode 1:08:09) war selbst noch am Arbeiten, als er am 20. Januar 1996 von den Sichtungen hörte. Er selbst habe sich auf den Weg gemacht, um in der Sache zu recherchieren, sei dann aber von Soldaten. „Unter Verweis auf die nationale Sicherheit haben sie mich daran gehindert, zur Absturzstelle zu gelangen.“ In den Wäldern habe er Menschen umherlaufen und rufen gehört: „Kreist es ein“! Ein anderer habe daraufhin gerufen: „Es ist so glatt.“ Später habe er dann von den Ereignissen im örtlichen Krankenhaus erfahren. „Vor Ort sah ich die Aufregung der Ärzte.“ Auf einer späteren Pressekonferenz des Militärs, habe man dann behauptet, dass es sich um eine Übung gehandelt habe. Weitere Anfragen seien unter Arrestandrohungen unterbunden worden, so der Zeuge. „Für mich war das eine Vertuschung, die bis heute andauert. Es gibt noch viele andere Zeugen, die damals ähnliches erlebt haben, sich aber nicht trauen, darüber zu berichten.“
Unter Wahrung seiner Anonymität berichtet abschließend ein angeblicher Soldat von seinen Erlebnissen in Varginha im Januar 1996 (Timecode 1:10:36).
„Ich war an dem Transport beteiligt und habe den Außerirdischen selbst gesehen. Ich habe den Transport durchgeführt. Zuvor habe ich das Wesen aber im Krankenhaus gesehen. (…) Ich habe das Wesen dann von Vaginha nach Tres Coracoes und von dort nach Campinas transportiert. Hier habe ich das Fahrzeug dann verlassen und an andere Soldaten übergeben. Zurück in Tres Coracoes hieß es dann, dass die Amerikaner das Wesen übernommen und an einen unbekannten Ort gebracht hätten.“
Abschließend berichtet Martha, die Schwester des Soldaten Marco Eli Chereze (Timecode 1:11:48), der an der Gefangennahme eines Wesens beteiligt gewesen und in dessen Folge gestorben sein soll. „Mein Bruder war 23 und diente in der Einheit P2. Ich vermute, viele Menschen halten diese Sache für reine Fantasie. Das ist es aber nicht. Es ist sehr ernst. Mein Bruder war beteiligt und starb an Ende. Die Todesursache ist bis heute nicht genau bekannt. Aber wir hoffen auf Klarheit. Nichts bleibt verborgen. Ich hoffe, dass noch weitere Menschen an die Öffentlichkeit treten und die Wahrheit sagen. Ich wünsche mir, dass die Regierung und die Behörden endlich offenlegen, was an diesem Tag wirklich passiert ist. Warum wird das verborgen?“
Auch auf der Pressekonferenz leiteten die Aussagen der Schwester zu den offiziellen Untersuchungen zur Todesursache von Marco Eli Chereze über, der eines der Wesen mit bloßen Händen gefangen haben soll. Kurz darauf habe er sich eine schwere bakterielle Entzündung eingefangen, an der er kurze Zeit später verstarb.
Hierzu war der Forensiker Dr. Arando (Timecode 1:15:18) auf der Pressekonferenz anwesend, der selbst die Autopsie an Chereze durchgeführt hatte. Arando ist ein hoch angesehener Arzt mit einem zusätzlichen Abschluss in Rechtswissenschaften, der überwiegend in der Rechtsmedizin tätig ist. Über mehr als drei Jahrzehnte arbeitete er bei der zivilen Polizei von Minas Gerais (GDI) und war in dieser Zeit als forensischer Pathologe, kriminalmedizinischer Gutachter und leitender medizinischer Sachverständiger tätig. Darüber hinaus war er Präsident der Ärztekammer sowie kommunaler Gesundheitssekretär in Varginha.
Arando bestätigte, die Autopsie des 23-jährigen Soldaten durchgeführt zu haben, dessen unerwarteter Tod eine Untersuchung durch den Militärpolizeikommandanten von Minas Gerais auslöste. „Auffällig war, dass ein junger, gesunder Soldat nach einem scheinbar harmlosen Achselabszess starb.“ Organ- und Blutproben wurden zur weiteren Analyse an einen renommierten Pathologen geschickt. Trotz intensiver Behandlung mit Antibiotika und entzündungshemmenden Medikamenten verschlechterte sich der Zustand rasch. „Ursache war ein hochvirulentes, multiresistentes Bakterium, das sich im Körper ausbreitete, einen septischen Schock auslöste und schließlich zum Tod des Soldaten führte.“
Zwar konnte auch der untersuchende Pathologe Dr. Jean Janini in Washington nicht anwesend sein, ließ aber eine schriftliche Erklärung verlesen (Timecode 1:19:46). Darin berichtete Dr. Janini, der in 60 Berufsjahren über 50.000 Autopsien und mehr als eine Million mikroskopische Analysen durchgeführt haben will, über seine Beteiligung am Fall des Soldaten. Ihm lagen ausschließlich Gewebeproben aus der Obduktion vor, die er erneut bewertete. Dabei habe er ein extrem aggressives und tödliches Bakterium identifiziert, dessen Eigenschaften nach seiner Einschätzung über das übliche Spektrum bekannter Infektionen hinausgingen. Er selbst hält daher eine nicht-irdische Herkunft für möglich. Eine geplante Exhumierung des Soldaten soll nun – die Zustimmung dr Familie vorausgesetzt – mithilfe moderner molekularbiologischer Methoden weitere Klarheit bringen und diese Hypothese überprüfen.
Als letzter brasilianische Zeuge der Pressekonferenz gestand der Neurochirurg Dr. Italo Venturelli (Timecode 1:54:02) zunächst ein, dass er fast 29 Jahre lang ein außergewöhnliches Erlebnis geheim gehalten und nur mit wenigen medizinischen Kollegen geteilt habe. Erst nach einer eigenen Infarkterkrankung 2023/24 habe er gegenüber dem Filmemacher James Fox offenbart, dass er am 20. Januar 1996 in einem Krankenhaus nicht nur ein Video des nichtmenschlichen Wesens gesehen habe, sondern diesem unmittelbar darauf auch selbst Krankenzimmer Auge in Auge gegenüberstand.
„Mein Kollege trug eine große Videokamera bei sich. Beim Eintreten zeigte er mir auf dem Kameradisplay ein Schwarz-Weiß-Video, das wie ein Kind wirkte, das mit einem extremen Fall von Hydrozephalus („Wasserkopf) im Bett lag. Ich fragte: „Was ist das?“ Er deutete an der provisorischen Trennwand vorbei auf ein Wesen, das dort lag. Ich ging näher heran. In dem Moment, in dem ich es ansah, wusste ich sofort, dass es nicht menschlich war.
Zunächst untersuchte ich es aus medizinischer Sicht. Die Atmung war normal, es zeigte keine offensichtlichen Schmerzen, war bei Bewusstsein, es gab keine Blutungen. Es wirkte stabil und hatte einen ruhigen, gelassenen Gesichtsausdruck. Es sah aus wie ein etwa siebenjähriges Kind, mit einem Tuch bedeckt bis zur Taille. Seine Augen waren lilafarben und tränenförmig. Auch der Schädel war tränenförmig. Die Haut war weiß, die Arme sehr dünn, und die Hand hatte drei Finger sowie einen opponierbaren Daumen. Es hatte keine Brustwarzen und einen sehr kleinen Mund.
Es sah mich an, blickte dann durch das Fenster zum blauen Himmel, als sehne es sich danach, dort zu sein, und sah anschließend wieder zu mir zurück. Danach hatte ich den Eindruck, dass es sich dessen voll bewusst war, was um es herum geschah, und auch unserer Absicht, ihm zu helfen. Ich hatte das Gefühl, dass es für die Fürsorge dankbar war und gehen wollte. Seine Gelassenheit und starke Präsenz ließen mich glauben, dass es über ein sehr hohes Maß an Intelligenz und eine Wahrnehmung verfügte, die über die des Menschen hinausging. Ja. Es wirkte wie ein Engel, mit Verständnis und Mitgefühl in seinem Blick, im Bewusstsein, dass wir trotz unserer Grenzen unser Bestes für es taten.
Ich stehe heute vor Ihnen, ohne etwas zu gewinnen. Ich verkaufe nichts und bitte nicht um Geld. Sie haben meine Aussage gehört. Vielen Dank. Ich arbeite weiterhin als Neurochirurg und bin hier, weil jeder – insbesondere die jüngeren Generationen – das Recht hat zu wissen, dass es weit mehr gibt als die menschliche Existenz. Und ich bin einer der Zeugen dieses Beweises.“
Schon zuvor hatte Dr. Venturelli seine geschichte für Fox‘ Doku-Update „Moment of Contact“ in varginha selbst abgegeben:
I wanted to let everyone know that our January 20th National Press Club event is free and open to the public. Film it, share it, livestream it across the globe all free and encouraged. ❤️🙏🏼 pic.twitter.com/kX4K8jg2jY
— James Fox (@jamescfox) January 13, 2026
Der ehemalige Oberst der US-Luftwaffe und Jagdflugzeugpilot Fred Clausen (Timecode 2:07:43) berichtete den Anwesenden zunächst nur kurz von einer eigenen UFO-Begegnung als F-15 Pilot: „Dabei machte ich Aufnahmen mit der Bordkanone-Kamera, die jedoch umgehend beschlagnahmt wurden. Aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen Zeitpunkt.“ Danach berief sich Clausen auf „Angaben mehrerer brasilianischer Behörden und Fluglotsen“. Demnach startete am oder um den 20. Januar 1996 ein Transportflugzeug der US-Luftwaffe, höchstwahrscheinlich eine C-17, von einer Basis in den USA und flog heimlich ohne Genehmigung der brasilianischen Regierung in den brasilianischen Luftraum ein. Die Maschine landete am Flughafen Viracopos in Campinas. Dort berichteten Zeugen, dass ein ungewöhnliches Frachtgut verladen wurde, bevor das Flugzeug zu einem unbekannten Ziel in den Vereinigten Staaten zurückflog.“ Sollte dies zutreffen, so zeigt sich Clausen zuversichtlich, müssten trotz Geheimflug „30 bis 40 US-Amerikaner direkte Kenntnis von diesem Flug und seinem Zweck“ gehabt haben und zudem dokumentarische und nachvollziehbarer Aktenspuren hinterlassen haben. Seinen Vortrag beendete Clausen mit Hinweisen darauf, wo man am besten nach diesen Spuren suchen solle.
Im abschließenden Statement kam Kirk McConnell (Timecode 2:14:32) erneut auf die Notwendigkeit von mehr politischem und juristischem Schutz für Whistleblower zu sprechen . McConnell erläutert, warum viele potenzielle UAP-Whistleblower noch immer schweigen, obwohl sie eigentlich grundsätzlich bereit sind, auszusagen. Ursache seien vor allem sogenannte Non-Disclosure Agreement, (NDAs, deutsch: Verschwiegenheits- oder Geheimhaltungsvereinbarung), rechtliche Unsicherheiten und reale Erfahrungen mit Vergeltung. Zwar verbieten NDAs die Weitergabe klassifizierter Informationen an Unbefugte, nicht jedoch an den Kongress, der rechtlich ein autorisierter Empfänger ist. Die Zurückhaltung solcher Informationen wäre sogar verfassungswidrig. Dennoch fürchten Whistleblower Strafverfolgung, den Verlust von Sicherheitsfreigaben, Jobs und Existenzgrundlagen. Tatsächlich gab es bislang aber keine Strafverfolgung wegen sicherer Offenlegung gegenüber dem Kongress. McConnell fordert klare politische Signale, Immunitätsangebote und wirksamen finanziellen Schutz. Angesichts der potenziell enormen Bedeutung von UAP-Informationen müsse der Kongress hier aktiver handeln als bei gewöhnlichen Whistleblower-Fällen.
Abschließend riefen alle Teilnehmer erneut mögliche weitere Zeugen der damaligen Ereignisse auf, sich bei Ihnen zu melden. Als Kontaktmöglichkeit wird die Mailadresse momentofcontact@proton.me genannt.
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Pressekonferenz am National Press Club: Zeugen geborgener nicht-menschlicher Flugobjekte und Wesen 12. Januar 2026
Quelle: James Fox, News Nation, eigenen Recherche grenzwissenschaft-aktuell.de
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