Times-Artikel: Ehem. Bank-of-England-Analystin warnt vor Finanzkrise bei Bekanntgabe außerirdischer Intelligenz

Geschrieben am 19.01.2026
von Andreas Müller

London (Großbritannien) ­– In einem Brief fordert eine frühere Sicherheitsexpertin der „Bank of England“ die britische Zentralbank auf, sich auf ein Szenario vorzubereiten, das bislang kaum jemand ernsthaft in der Finanzplanung berücksichtigt: die offizielle Bestätigung außerirdischer Intelligenz und deren präsenz auf der Erde.

Screenshot des Times-Artikels „Bank of England must plan for financial crisis sparked by aliens“ vom 16. Januar 2026.
Quelle/Copyright: www.thetimes.com

Wie die britische Zeitung „The Times“ berichtet, warnt Helen McCaw, Cambridge-Absolventin und ehemalige Senior-Analystin für Finanzsicherheit bei der „Bank of England“, dass die offizielle Bestätigung und Bekanntgabe der Existenz außerirdischer Intelligenz und deren Anwesenheit auf der Erde einen globalen Schock auslösen und das Finanzsystem in kürzester Zeit destabilisieren könnte.

McCaw, die zehn Jahre lang für die britische Zentralbank arbeitete, hat in einem Schreiben an Bank-Gouverneur Andrew Bailey gefordert, konkrete Notfallpläne für den Fall zu entwickeln, dass Regierungen – insbesondere die USA – den Nachweis intelligenter nicht-menschlicher Akteure veröffentlichen. Ein solcher Schritt könne, so McCaw, massive Verwerfungen an den Finanzmärkten, Bankenzusammenbrüche und gesellschaftliche Unruhen nach sich ziehen.

Offenlegung außerirdischer Präsenz als Hochrisiko für Finanzmärkte

Helen McCaw.
Quelle/Copyright: H. McCaw

Bis vor wenigen Jahren galten Berichte über außerirdische Besucher vor allem als Thema von Spinnern und Verschwörungstheoretikern. Doch diese Einschätzung gerät zunehmend ins Wanken. Hochrangige US-Politiker wie der heutige Außenminister Marco Rubio, Senatorin Kirsten Gillibrand und der ehemalige Geheimdienstkoordinator James Clapper haben öffentlich eingeräumt, dass die Existenz intelligenter nicht-menschlicher Akteure nicht ausgeschlossen werden könne. Noch während seiner Amtszeit als US-Senator hatte Rubio erklärt, es habe wiederholt Vorfälle gegeben, bei denen unbekannte Objekte über sensiblen militärischen Anlagen operierten – und dass diese nicht aus menschlicher Technologie stammten.

Zusätzliche Brisanz erhielt das Thema durch die jüngste Veröffentlichung ehemals geheimer britischer Militärakten (ebenfalls durch die „Times“), aus denen hervorgeht, dass auch die britischen Streitkräfte versuchten, „extraterrestrische“ Technologie zu beschaffen, nachdem glaubwürdige Hinweise auf überlegene Flugobjekte eingegangen waren.

Für McCaw ist klar: „Regierungen und Zentralbanken können es sich nicht länger leisten, das Thema zu ignorieren“. In ihrem Schreiben warnt sie vor einem „ontologischen Schock“ – einem tiefgreifenden Zusammenbruch bisheriger Weltbilder –, sollte sich bestätigen, dass hinter sogenannten unidentifizierten Flugbjekten und anomalen Phänomenen (UFOs/UAPs) eine nicht-menschliche Intelligenz steckt.

Denkbare Folgen

„Die Folge könnte eine massive Verunsicherung der Märkte sein. Investoren wüssten nicht mehr, wie Vermögenswerte zu bewerten sind, Vertrauen in staatliche Institutionen könnte wegbrechen, und es drohten extreme Kursschwankungen.“

McCaw skizziert hierzu mehrere mögliche Reaktionen: „Eine Flucht in vermeintlich sichere Anlagen wie Gold, Silber und Staatsanleihen, aber auch ein Ansturm auf Kryptowährungen, falls das Vertrauen in staatliche Währungen schwindet. Gleichzeitig könnten Edelmetalle ihren Status als sichere Häfen verlieren, wenn spekuliert wird, dass fortschrittliche Raumfahrttechnologien den Zugang zu Rohstoffen drastisch erleichtern. In jedem Fall rechnet sie mit chaotischen Marktbewegungen und einem möglichen Kollaps des Bankensystems.“

„Wenn eine offizielle Bestätigung mit klaren, unbestreitbaren Beweisen kommt, haben wir innerhalb von Stunden totale finanzielle Instabilität“, befürchtet McCaw. Bankpleiten, Zusammenbruch des Zahlungsverkehrs und Unruhen auf den Straßen seien realistische Szenarien. Die Menschen könnten keinen Treibstoff mehr kaufen, keine Lebensmittel mehr bezahlen – mit potenziell explosiven gesellschaftlichen Folgen.

Schon seit einigen Jahren beschäftigt sich McCaw intensiv mit UAP und deren wissenschaftler Erforschung. In einem Kapitel eines kommenden Fachbuchs über internationale Sicherheit plädiert sie dafür, dass Regierungen ihre Führungsebenen endlich umfassend informieren und Krisenpläne entwickeln.

Unterstützung erhält sie indirekt von prominenten Stimmen: Ex-US-Präsident Barack Obama räumte ein, dass es dokumentierte Flugobjekte gebe, deren Herkunft und Flugverhalten bislang nicht erklärt werden könne.

Die „Bank of England“ selbst wollte sich zu McCaws Forderungen gegenüber der Times bislang nicht äußern.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Pressekonferenz am National Press Club: Zeugen geborgener nicht-menschlicher Flugobjekte und Wesen 12. Januar 2026
Neue Gesetze zur UFO-Forschung in Kraft – Verbindliche Vorgaben in New Jersey und im US-Verteidigungshaushalt 30. Dezember 2025

Quellen: The Times

© grenzwissenschaft-aktuell.de